Nachbarschaft & Zusammenleben

Damit alle Menschen gut in einem Haus und nebeneinander zusammenleben können, ist es wichtig, dass alle aufeinander Rücksicht nehmen. Dafür sind einige Dinge wichtig. Sie stehen oft auch in einer Hausordnung.

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Ruhezeiten

In der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr ist Nachtruhe, d. h. die Geräusche in einer Wohnung müssen so leise sein, dass man sie außerhalb der Wohnung nicht hören darf. Auch in der Mittagszeit von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr und an Sonntagen und Feiertagen den ganzen Tag ist Lärm verboten.

Wer sich daran nicht hält, kann nicht nur Probleme mit den Nachbarn, sondern auch mit der Vermieterin oder dem Vermieter und auch der Polizei bekommen.

Immer erlaubt ist: Duschen, Waschen und Staubsaugen.

Mülltrennung

In Deutschland sind alle Menschen verpflichtet, Müll zu trennen. Dies ist für die Umwelt wichtig, aber spart auch Kosten, weil Sie nur die Restmülltonne Geld bezahen müssen. Die Müllentsorgung für Papier, Plastikmüll und Bio muss nicht zusätzlich bezahlt werden.

In jedem Haus gibt es Mülltonnen für Restmüll, Papier und Biomüll. Plastik wird in gelben Säcken gesammelt. Diese vier Sorten Müll werden regeläßig abgeholt.

Was kommt in die Papiertonne? (blau oder grün)

Papier, Zeitungen, Prospekte, Pappe, Packpapier, Kartons, Eierschachteln, Pizzakartons,
Verpackungspapier, Geschenkpapier

Nicht einwerfen: verschmutzes Papier, z. B. mit Essensresten oder Fett, Kassenbons aus Thermopapier, Taschentücher, Backpapier

In der Stadt Bamberg ist die Papiertonne blau und im Landkreis grün!

Was kommt in die Biotonne? (braun)

Biologische Küchenabfälle, wie Brot, Brötchen, Eierschalen Knochen, Fleisch, Obst- und Gemüseabfälle, Salet, Teebeutel, Gartenabfälle, wie Rasen, Laub, Äste und Blumen, Blumenerde, Haare, Wollabfälle, Federn, Kleintierstreu wenn es biologisch abbaubar ist.

Nicht einwerfen: Asche, Hundekot, Wegwerf-Windeln, Folien- und Plastiktüte.

Was kommt in den Gelben Sack?

Verpackungsmaterialien mit „Grünem Punkt“, Tüten, Folien, Dosen aus Blech, Plastikflachen, Joghurtbecher, Aludeckel, Schalen, von Fertiggerichten, leere Getränkekartons, Schaumstoffverpackungen, Luftpolsterfolie.

Nicht einwerfen: Styropor-Platten, Eimer, Verpackung, die nicht leer ist, Klarsichthüllen.

Was kommt in die Restmülltonne? (schwarz)

Zigarettenkippen, Fotos, Filme, Glühbirnen, Glaswolle, Disketten, Stifte, Staubsaugerbeutel, Kondome, zerbrochenes Porzellan, Spiegelglas, Kerzenwachs, Kleintierstreu das nicht biologisch abbaubar ist
Windeln kommen auch in die Restmülltonne. Damit diese nicht überfüllt ist, kann man beim Rathaus kostenlose Windelsäcke abholen.

Nicht einwerfen: Batterien, Flaschen und Gläser, Bauschutt, Schadstoffe oder gefährliche Abfälle, wie Farben, Lacke, Chemikalien, Lösungsmittel.

Glas und Flaschen

Müssen selbst in die Container geworfen werden, die in der Stadt und dem Landkreis aufgestellt sind.

Getragene Kleidung

Wenn Kleidung nicht kaputt ist, kann sie bei einer Kleiderkammer abgegeben werden. Dann können andere Menschen die Kleidung weiter tragen.

Es gibt in der Stadt und dem Landkreis auch aufgestellte Container.

Was tun mit dem restlichen Müll?

Elektronische Haushaltsgeräte und Elektronikschrott können in den Geschäften, die solche Geräte verkaufen abgegeben werden oder zum Recyclinghof gebraucht werden.

Zum Recyclinghof können auch folgende Sachen gebracht werden:
Problemmüll, wie Farben, Lacke, Dämmaterial, Bauschutt, Gipskartonplatten, Nachtspeicheröfen, Metallschrott und Kabel

Benutzung Treppenhaus

Bitte denken Sie daran, dass Sie in einem Haus nur eine Wohnung gemietet haben und nicht das Treppenhaus.

Es ist nicht erlaubt, dass im Treppenhaus Schränke usw. aufgestellt werden! Das wäre auch schlecht, wenn es im Haus brennt, weil das Treppenhaus der einzige Weg nach draußen ist. Wenn man über Schränke stolpert oder diese anfangen zu brennen, ist es gefährlich für alle Menschen, die im Haus sind.